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Wie entsteht eine Erektion?

Die Erektion ist ein physiologisches Zusammenspiel mehrer Organe. Das Gehirn sendet Signale zur Steuerung der Nerven, des Hormonspiegels, des Blutkreislaufes und der Muskeln, die eine Erektion bewirken. Werden diese Signale beeinträchtigt oder funktioniert ein Teil dieses Systems nicht ordnungsgemäss, so kommt es nicht zu einer Erektion.

   

Der erschlaffte Penis

Im Schaft des Penis befinden sich die Corpora Cavernosa oder Schwellkörper, die sich über die ganze Länge des Penis und in den Beckenbereich hinein erstrecken. Diese schwammartigen Gewebe weisen viele, mit glatten Muskeln versehene Blutgefässe auf, die im schlaffen Zustand relativ wenig Blut enthalten. Ohne sexuelle Stimulierung bleibt der Penis schlaff.

   

Der angeschwollene Penis

Wenn das Gehirn eine sexuelle Erregung wahrnimmt, stimuliert es das Nervensystem, das wiederum eine Dilatation der Blutgefässe in den Schwellkörpern herbeiführt, um Platz für zusätzliches Blut zu schaffen. Die Schwellkörper absorbieren den arteriellen Blutfluss wie ein Schwamm. Der Penis ist nun angeschwollen, aber noch nicht steif genug für den Geschlechtsverkehr.

   

Der erigierte Penis

Während die Schwellkörper weiterhin Blut absorbieren, verengen sie die Venen und schränken somit den Blutabgang ein. Das Blut sitzt in den Blutgefässen der prall gefüllten Schwellkörper fest, wodurch der Penis steif und erigiert wird.

   

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